Eine
alte Sage erzählt: "Das Fräulein von Bühl hat's Schlössle verspielt!"
Dieses Fräulein soll, so erzählt man sich, vor lauter Schuldgefühl, keine Ruhe gefunden
haben und seitdem im Bühler Tal herumgeistern.
Ihre Heimat haben die "Daal-Hexa" auf dem Hexentanzplatz, einem uralten
Grabhügel, von dem aus sie am "Schmotzigen Daoschdig" in das Dorf
ziehen. Die kantigen, handgeschnitzten Holzmasken mit den langen Höckernasen über dem
verzerrten Maul und den einzelnen Zahnstumpen erwecken die Geisterwelt des winterlichen
Bühler Tales zum Leben. Die bunten Kopftücher, geblümte Blusen und die alten originalen
Bauernröcke zeigen, wie eng die Beziehung doch auch zum Dorf ist. Mit dem Hexenorakel "Äsche
Deida" eröffnen die Daal-Hexa an Lichtmess (02.02.) die Bühler Flegga-Fasnet.
Mit dem Federwisch entstauben sie Häuser und Stuben, mit den grossen Besen helfen sie den
Drotzern den Winter zu vertreiben. Mit ihrem "Original-Daal-Hexa-Wägele"
ziehen sie lautstark umher, stets begleitet vom
Rotznasenzwerg.
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